Es hat sich viel getan seit dem April. Die Robinien begannen am 14. Mai zu blühen, so auch der schwarze Holunder. Im Dorf ist nun der Frühling eingekehrt. Der Goldregen im Vordergrund beginnt zu blühen. Im Projekt Waldphänologie habe ich am 14. Mai meine monatliche Begehung durchgeführt und an den Rotbuchen etwas gesehen, was mich sehr erstaunte: ich habe an allen 10 Buchen meines Projektes WSL Blattschäden festgestellt. Bei einigen Bäumen waren die Blattschäden stark und an einigen eher unbedeutend. Die Blattschäden beschränkten sich mehr auf den oberen Bereich der Bäume. Zuerst glaubte ich, es seinen Verbrennungen von den Flugzeugen, die vielleicht Kerosen abliessen, die dieses Gebiet überflogen. Ich suchte nun weitere Bäume im Wald und fand, dass das nur bei den Rotbuchen der Fall war. So musste es eine Krankheit sein. Ich telefonierte einem mir bekannten Förster in Aesch/BL. Der sagte mir, dass es der Buchenspringrüssler (Rhynchaenus fagi) ist, ein Käfer aus der Familie der Rüsselkäfer (Curculionidae) der diesen Schaden verursache. ( siehe http://de.wikipedia.org/wiki/Buchenspringrüssler). Also keine Luftverschmutzer!